Barrierefreiheit Einstellungen

Torraum im Spielbetrieb mit und ohne Hybridrasen
Torraum im Spielbetrieb mit und ohne Hybridrasen

Praxisbericht: Torraumsanierung mit Hybridrasen

Erfahrungen mit dem Hybridrasen-System XtraGrass

Torräume zählen zu den am stärksten belasteten Bereichen eines Sportplatzes. Der Praxisbericht zeigt, wie die Torraumsanierung mit dem Hybridrasensystem XtraGrass eine nachhaltige Lösung bietet, klassische Schwachstellen deutlich reduziert und auch unter intensiver Nutzung dauerhaft spielbare Rasenflächen ermöglicht.

Ausgangssituation: Stark belastete Torräume als Dauerproblem

In besonders stark beanspruchten Bereichen von Sportplätzen – den sogenannten Stresszonen – stoßen klassische Pflegemaßnahmen oft an ihre Grenzen. Die Torräume gehören zweifellos dazu. Viele Platzwarte kennen das Problem: ausgespielte Flächen, Verdichtung, Vertiefungen und kein Grashalm mehr in Sicht. Die Standardlösung lautet meist: Schadbereiche auffüllen, glätten, einsäen. Doch kaum ist das Gras halbwegs angewachsen, beginnt der Spielbetrieb erneut – und der Torraum leidet wieder.

Grenzen konventioneller Lösungen

Wer unter Zeitdruck steht, greift häufig zu Fertigrasen. Dieser kann bei mindestens vier Wochen Ruhezeit gute Ergebnisse liefern, hält aber den Belastungen oft nur bis zum Herbst stand. Fehlstellen sind dann erneut vorprogrammiert.

Hybridrasen als nachhaltige Alternative

Mit Einführung des Hybridrasensystems XtraGrass ergab sich ab 2015 die Möglichkeit, zahlreiche Torräume mit einer nachhaltigen Lösung für dieses Problem auszustatten. Der Hybridrasen kombiniert Naturrasen mit einer Kunststoffverstärkung und bietet dadurch eine deutlich höhere Strapazierfähigkeit. Die Ebenheit bleibt länger erhalten. Selbst bei starker Beanspruchung sorgen rund 51.000 Kunststofffasern pro Quadratmeter lange dafür, dass die Fläche sowohl optisch als auch spieltechnisch weiterhin wie Rasen wirkt.

Praxisbeispiel und Vergleich unter Spielbedingungen

Die Installation erfolgte im Beispiel in der Bildergalerie in einem der beiden Torräume eines Großspielfeldes, welches ausschließlich für den Spielbetrieb genutzt wurde. Somit ergaben sich ideal Vergleichsbedingungen zwischen den beiden Torräumen. Nach rund 30 Spielen in etwa drei Monaten zeigte sich ein deutlicher Unterschied zwischen dem Torraum mit XtraGrass Hybridrasen und dem konventionellen Naturrasen. Die Rückmeldung des Platzwarts vor Ort war damals eindeutig: von XtraGrass war er schnell überzeugt. Der Vergleich der beiden Torräume hat bewiesen, welches Potential das Hybridrasensystem hat.

Pflege und langfristige Qualität

Auch in der Pflege zeigt sich das System praxisfreundlich: Der Hybridrasen wird wie Naturrasen gepflegt, sollte jedoch alle zwei bis vier Wochen gestriegelt werden. Fehlstellen lassen sich unkompliziert nachsäen. Für hochbelastete Flächen empfiehlt es sich, mindestens ein bis zwei Regenerationssaaten pro Jahr durchzuführen und die Nährstoffversorgung etwas anzuheben. Wie bei jedem Belag gilt auch beim Hybridrasen: die Pflege entscheidet über die dauerhafte Bespielbarkeit und Qualität der Sportanlage.