1) Filz und Reste entfernen
Zunächst müssen Laub, Mähreste und Filzschichten mit Striegel, Vertikutierer oder Rasenbürste entfernt werden. Das verbessert die Belüftung und damit die Abtrocknung der Flächen. Nun kann der Rasen wieder atmen und das Sonnenlicht kann Wachstumsimpulse geben.
2) Belüften & Tiefenlockerung
Verdichtete Zonen sollten durch Aerifizieren, Tiefen- oder Schlitzlockerung geöffnet werden.
Dies sorgt dafür, dass Sauerstoff wieder bis in die Wurzelschicht gelangt und Regenwasser besser einsickern kann.
3) Sanden zur Stabilisierung
Unser Rasensand verbessert die Wasserdurchlässigkeit und sorgt für ebene Spielflächen.
Regelmäßiges Besanden ist die wichtigste Maßnahme gegen Staunässe und Schmierschichten durch Regenwurmhäufchen.
4) Nachsaat – die Basis für eine stabile Saison
Wo Fehlstellen sichtbar sind, sollte direkt nachgesät werden.
Empfehlung: Mischungen mit hoher Regenerationsleistung und krankheitsresistenten Sorten. Unsere RSM 3.1 und RSM 3.2 Saatgutmischungen erfüllen exakt diese Anforderungen.
5) Torräume reparieren
In Stresszonen wie dem Torraum genügt eine Nachsaat oft nicht. Hier sind häufig folgende Schritte nötig:
- Oberfläche lockern
- hochwertige Rasentragschicht einarbeiten
- Fertigrasen verlegen oder Hybridrasen installieren / nachsäen
6) Düngung nach Bedarf
Für einen kräftigen Saisonstart ist die richtige Nährstoffversorgung entscheidend.
Eine Bodenanalyse zeigt, welche Nährstoffe fehlen und ob der pH-Wert reguliert werden sollte.
7) Beregnungsanlage in Betrieb nehmen
Vor der Saison unbedingt prüfen:
- Regnerfunktion
- Wurfweite / Druck
- Qualität der Wasserverteilung
- Start- und Laufzeiten im Steuergerät
In Trockenphasen ist diese Vorbereitung sehr wertvoll, denn die Beregnung schafft optimale Bedingungen, wenn sie korrekt eingestellt ist.